Kontakt

Hospizgruppe Diez
Regionalgruppe der IGSL-Hospiz e.V.
Lessingstraße 9
65582 Diez   
Telefon: 06432-6440197
Fax: 06432-910237
e.mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hospizgruppe-diez.de

Ehrenamtliche Hospizarbeit in der Region
Diez / Hahnstätten / Katzenelnbogen

Presse

 

Hospiz Hadamar – eine Bereicherung auch für die Rheinland-Pfälzische Region

 

Auf Einladung der Hospizgruppe Diez nahm der Rheinland-Pfälzische SPD Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff Ende November 2015 am gemeinsamen Hospiztag der Hospizgruppe Diez und der Hospizdienste Limburg teil.  

Die Hospizgruppe Diez steht für die ehrenamtliche, ambulante Hospizarbeit in der Region Diez / Hahnstätten / Katzenelnbogen.

Vor diesem Hintergrund kennen die Ehrenamtlichen die Notwendigkeit  für ein möglichst wohnortnahes stationäres Hospiz. Menschen können  hier ihre letzten Lebenswochen und -monate gut betreut und versorgt verbringen und ihren  Angehörigen wird eine Abschiedszeit ohne Pflege- und Versorgungsaufwand ermöglicht.

Seit November 2014 gibt es nun ein Hospiz  in Hadamar im Gesundheitszentrum St. Anna. Der Einzugsbereich des  Hospizes  Hadamar reicht weit über die hessische Landesgrenze hinaus in die rheinland-pfälzische Region hinein.

Ehrenamtliche Hospizhelferinnen  und Hospizhelfer der  Hospizgruppe Diez unterstützen die Arbeit im Hospiz Hadamar durch regelmäßige Betreuungs- und Begleitungsangebote.

Jörg Denninghoff als Mitglied des Rheinland-Pfälzischen  Landtages nutze nun die Kontakte der Hospizgruppe Diez um sich vor Ort über die Arbeit des Hospizes in Hadamar zu informieren.

Christiane Stahl, Leiterin des Hospizes Hadamar,  führte Jörg Denninghoff durch die Räumlichkeiten und erläuterte ihm die die Arbeitsweise und auch die Aufnahme-  und  Finanzierungsmodalitäten.

Wichtig war zu erfahren, dass unabhängig vom Wohnort  und unabhängig vom Bundesland beim Vorliegen der Voraussetzung für eine Aufnahme die Kosten für den Aufenthalt im Hospiz  komplett  von der Kranken- und Pflegekasse übernommen werden. Ein Eigenanteil fällt nicht an.

Neben diesen  Informationen und vielen neuen Eindrücken konnte Jörg Denninghoff auch die Gewissheit mitnehmen, dass sich Hospizarbeit nicht vorrangig an Ländergrenzen orientiert, sondern das Wohl der Menschen  in einer gesamten Region im Fokus hat  und dass ein Hospiz nicht wesentlich  durch ein spezielles Gebäude und durch besonders aufwendige Räumlichkeiten  geprägt wird, sondern dass die im Hospiz  arbeitenden Menschen das wirklich wichtige Element für eine gut umsorgte und würdevolle Lebenszeit  am Ende des Lebens darstellen.

Jörg Denninghoff zeigte sich beeindruckt von der im Hospiz geleisteten Arbeit, sagte seine Unterstützung zu und wünschte Christiane Stahl, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und auch den vielen ehramtlichen Helferinnen und Helfern weiterhin viel Kraft und gutes Gelingen für ihre Arbeit.  

 Die Leiterin des Hospizes Hadamar, Frau Christiane Stahl,  und der Rheinland-Pfälzische SPD Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff beim Besuchstermin im Hospiz Hadamar

 

 

 

 

Spendenübergabe Familie Pumplun am 03.12.2014

 

 

 

 

 

5 Jahre Hospizgruppe Diez 

 

 

                

 

 

Die Hospizgruppe Diez ist fünf geworden. Gegründet im August 2009 – in die Familie der Regionalgruppen des IGSL aufgenommen im September 2009 - wurde aus der Idee einiger weniger Diezer Bürger/innen etwas zu verändern-  sehr schnell eine regionale Gruppe für die Gemeinden Diez, Katzenelnbogen und Hahnstätten. Das 5-Jährige wurde im Kreise der Mitglieder beim gemeinsamen Brunch und selbstgebackenem Kuchen gefeiert.

Lothar Schmidt -  zusammen mit Astrid Renz-Leiter Gründungsmitglieder, Vorsitzende und „Motoren“ der Gruppe -  ergänzten in Ihren Ausführungen zu den Anfängen:

Wir wünschten uns im Rahmen der Begleitung und Betreuung Sterbender und Ihrer Angehörigen etwas mehr, als das was in unserer  Heimatstadt Diez vorhanden war und was wir persönlich erlebten.

In nur wenigen Monaten von der Idee bis zur Gründung der Hospizgruppe als Regionalgruppe der IGSL . Nach dem Beitritt weiterer interessierter und engagierter Bürger – nicht nur aus Diez – sondern auch aus den Nachbargemeinden Katzenelnbogen und Hahnstätten, wurde schnell klar, dass die Region um Diez das Betätigungsfeld der Gruppe sein würde und auch weiter sein wird. Aus einigen wenigen Engagierten wurden bis heute knapp 50 aktive und passive Mitglieder. In 4 Ausbildungseinheiten wurden bis heute über 40 Hospizhelfer/innen nach den Regeln des IGSL ausgebildet. Mit zahlreichen weiteren Informations- und Weiterbildungs-Veranstaltungen wurde den aktiven Helfern das umfassende Rüstzeug für Ihre Tätigkeit vermittelt.

Die Mitgliedsbeiträge und vor allem auch die finanzielle Unterstützung durch zahlreiche  Spender, hier sei Beispielhaft der Lions-Club Diez genannt, haben  die Arbeit  ermöglicht und gefördert. 

Als Ausblick auf Kommendes stehen der Gruppe auch weiterhin spannende und ereignisreiche Tage neben der Begleitung Sterbender und deren Angehörigen  bevor:

- Präsenz auf dem Tag der offenen Tür des neu gegründeten stationären Hospizes in Hadamar. Kooperationsvereinbarung mit diesem stationären Hospiz.

- Durchführung eines Seminares zur Trauerbegleitung  – Start im November 2014 – als Referenten konnten wir hier Frau und Herrn Rudolph gewinnen.

- Spendenüberreichung durch den Lions-Club Diez

- Vorbereitung und Durchführung des 3. gemeinsamen Hospiztages Diez/Limburg mit den Hospizdiensten Limburg e.V. –  diesmal am Samstag dem 08.11.2014 in Limburg Blumenrod – unter der Überschrift: „Selbstbestimmt Sterben – Geht das?“ werden Vorträge und Diskussionen das in der gesellschaftlichen Diskussion aktuelle Thema von allen Seiten beleuchten.

Auch sollen intensiven Kontakte zum Hospiz in Bleidenstadt, den Pflegeeinrichtungen und den Krankenhäusern in der Region weiter vertieft und ausgebaut werden.

Natürlich möchten wir unseren Geburtstag auch nutzen um all unseren Gönnern, Freunden und Spendern recht herzlich für Ihre Zuwendungen zu danken.

Eingerahmt wurde die kleine Jubiläumsfeier musikalisch von Frau Anke Leukefeld  am Klavier. Darüber hinaus und zu aller Freude und Begeisterung bereicherte ein „Clowndoktor“ die Veranstaltung. Die Clowndoktoren e.V. besuchen Kinder (auch große Kinder)in Krankenhäusern und bringen Freude und Spaß ans Krankenbett (www.clown-doktoren.de). (Bild1) Für die Hospizgruppe war es sehr interessant sich im Anschluss an die gelungene Vorführung ausgiebig über die Arbeit der „Doktoren“ zu informieren.

Der schön gestaltete und dekorierte große Kultursaal im Kreml-Mehrgenerationen /Kulturhaus in Zollhaus – Ort aller Kurse und Seminare der Hospizgruppe Diez - lud noch zu weiterem Verweilen ein. Mit gemeinsamen Gesprächen in großen und kleinen Gruppen ging ein stimmungsvoller Sonn(en)tag zu Ende. (Bild2)

...

 

Die fünfte Hospizhelferausbildung und das erste Trauerseminar der Hospizgruppe Diez  wurden erfolgreich abgeschlossen

 

In diesem Jahr führte die Hospizgruppe Diez zwei Seminare durch. Zwölf  Teilnehmer/Innen schlossen ihre Ausbildung zum Hospizhelfer ab. Die Ausbildung erstreckte sich über vier Wochenenden und beinhaltete ein 40 stündiges Praktikum, welches in einer Senioreneinrichtung, einem stationären Hospiz oder einer Palliativstation abgeleistet wurde.

Auf vielfachen Wunsch ehrenamtlicher Hospizhelfer und Mitarbeiter stationärer Hospize führte die Hospizgruppe außerdem zum ersten mal ein Trauerseminar durch. Dabei ging es darum sich Fähigkeiten anzueignen Angehörige und Trauernde auch nach dem Tod eines nahestehenden Menschen kompetent zu  begleiten.

Die Absolventen setzten sich in den Seminaren intensiv mit den Themenfeldern Sterben, Tod, Trauer, der eigenen Endlichkeit und den damit verbundenen Gefühlen auseinander.

Seminarleiter Gottfried Rudolph führte die Teilnehmer/innen beider Seminare mit Hilfe von theoretischer Wissensvermittlung über den Austausch eigener Erfahrungen bis zu praktischen Übungen an die Themenfelder heran. Während des Trauerseminars wirkte seine Ehefrau, Regina Reith-Rudolph, Musikpädagogin und Sonologin, als Co-Referentin mit.

An beiden Seminaren nahmen ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter des seit Nov. 2014 bestehenden stationären Hospizes Hadamar teil. Die Hospizgruppe Diez unterstützt die Arbeit im Hospiz Hadamar, indem einige Hospizhelfer/Innen regelmäßig Dienst vor Ort übernehmen und so die hauptamtlichen Kräfte bei der Begleitung der Bewohner und Bewohnerinnen zu entlasten.

Die Seminare wurden in den Räumen des Kultur- und Mehrgenerationenhauses „KREML“ in Zollhaus durchgeführt. Die Hospizgruppe Diez und das Mehrgenerationenhaus sind seit einigen Jahren Kooperationspartner.

Auch für das nächste Jahr ist ein Hospizhelferseminar angedacht. Wer Interesse hat, kann sich unter der Telefonnummer 06432/6440197 melden und erhält nähere Informationen.